
Hyperspektralkameras
Hyperspektral
-kameras
Die moderne Produktion erfordert eine immer präzisere Qualitätskontrolle. Standard-Bildverarbeitungssysteme analysieren das Aussehen eines Produkts, doch viele Mängel bleiben für das menschliche Auge sowie für klassische RGB-Kameras unsichtbar.
Die Lösung ist die Hyperspektralbildgebung , eine Technologie, die es ermöglicht, Materialien anhand ihres einzigartigen „spektralen Fingerabdrucks“ zu analysieren.

Wie funktionieren Hyperspektralkameras?
Im Gegensatz zu herkömmlichen Kameras, die drei RGB-Farbkanäle aufzeichnen, analysieren Hyperspektralkameras das Bild in zahlreichen Wellenlängenbereichen. Dadurch lassen sich Unterschiede erkennen, die in einem Standardbild nicht sichtbar sind – selbst wenn zwei Objekte identisch aussehen.
Jedes Material interagiert auf unterschiedliche Weise mit elektromagnetischer Strahlung – einige Wellenlängen werden absorbiert, andere reflektiert oder durchgelassen.
Dadurch entsteht ein einzigartiger spektraler Fingerabdruck. Dies ist ein charakteristisches Muster der Reflexion, Absorption oder Emission elektromagnetischer Strahlung durch ein Material in Abhängigkeit von der Wellenlänge.
In der Praxis erfolgt die hyperspektrale Bildgebung in mehreren Schritten:
1. Die Kamera erfasst das vom untersuchten Objekt reflektierte Licht.
2. Das Licht wird in zahlreiche Wellenlängen zerlegt und als Hyperspektralwürfel gespeichert.
3. Die Daten werden analysiert, um Materialien zu identifizieren und deren Eigenschaften zu bestimmen.

Was ermöglicht diese Technologie?
Hyperspektralkameras ermöglichen unter anderem die Erkennung von:
● Unterschieden in der Materialzusammensetzung,
● fehlerhaften Beschichtungen und Schichten,
● Verunreinigungen,
● Oberflächenunregelmäßigkeiten,
● mit bloßem Auge nicht erkennbaren Mängeln.

Unsere Rolle
Wir setzen Hyperspektralkameras als Teil unserer fortschrittlichen Qualitätskontrollsysteme ein.
Wir entwickeln Komplettlösungen, die Folgendes umfassen:
- Auswahl der Bildgebungstechnologie,
- dedizierte Beleuchtung,
- Datenanalyse und KI-Algorithmen,
- Integration in die Produktionslinie,
- Berichterstattung der Kontrollergebnisse.
Jedes dieser Systeme wird individuell und gemäß den Anforderungen des jeweiligen Produktionsprozesses konzipiert.
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